Mittwoch, 26. Juli 2017

Multiplikatoren/innen gesucht

  

Amaro Drom e.V. bietet die Chance, sich zu bewerben für eine Multiplikator*innen-Ausbildung im Projekt Romane Krla (Die Roma Stimmen). Das Projekt zielt darauf ab, 8-10 junge Rom*nja zu Multiplikator*innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur, Geschichte und Menschenrechtsbildung zu qualifizieren. Das Projekt bietet eine einzigartige Gelegenheit für junge Rom*nja-Aktivist*innen und Multiplikator*innen, auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauend Fähigkeiten zu erweitern und entwickeln, um Multiplikator*innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom*nja, Jüd*innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer*innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten, die ihnen Wissen und praktische Fertigkeiten zur Verfügung stellen, um pädagogische und informative Aktivitäten umzusetzen, die Bewusstsein schaffen für die Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus.

Auswahlkriterien
Die Teilnehmer*innen sollten minimale Vorerfahrungen in der informellen Bildungsarbeit sowie Wissen zur Verfolgung und Ermordung von Sinti*ze und Rom*nja, Jüd*innen und anderer Minderheiten während des Nationalsozialismus besitzen. Das ist aber nicht verpflichtend. Die Teilnahme an ähnlichen Seminaren der Jugendbildung wird aber positiv anerkannt.
Wir fördern vor allem die Bewerbungen von jungen Rom*nja zwischen 18 und 25 Jahren. Eventuell können auch über 25 Jahre alte Teilnehmer*innen ausgewählt werden. Teilnehmer*innen müssen in jedem Fall ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Näheres und Bewerbungen bis zum 17.09.17 [ hier ]

Dienstag, 4. Juli 2017

Eine Rezension unseres Buches "Für immer "Zigeuner"?" in der neuen Ausgabe des DISS-Journals.

Kontinuität des Antiziganismus aus verschiedenen Blickwinkeln.
Eine Rezension von Alexandra Graevskaia


Aus einer rassismuskritischen Haltung vermitteln die Autor_innen des Bandes Informationen über die Lebenssituation von Roma und Sinti in Deutschland mit politischen, historischen, soziologischen
und (sozial)-pädagogischen Perspektiven und richten sich dabei an das „fachlich interessierte[...] Publikum“ (8). Die aus diesen unterschiedlichen Perspektiven verfassten elf Beiträge haben eins gemeinsam: Sie veranschaulichen immer wieder, wie
heterogen die Gruppe der Sinti und Roma ist und gleichzeitig auch, dass die Sicht auf alle von der Dominanzgesellschaft als „Zigeuner“ markierte Menschen durch eine Gemeinsamkeit – den Antiziganismus – geprägt ist. Ob am eigenen Leib erfahren oder in den familiären Erinnerungen aus dem Nationalsozialismus und der Diskriminierung danach, die einzelnen Individuen mussten jeweils einen eigenen Umgang damit finden.
 
Komplette Rezension unter: https://www.diss-duisburg.de/download/dissjournal-dl/DISS-Journal-33-2017.pdf

Freitag, 26. Mai 2017

Abschluss des Projekts "Mozart war Rapper, oder nicht?!"



Am 15.05.2017 präsentierte der „Verein zur Förderung des kulturellen Austausches“ (VkA e.V.) im Kulturbunker Bruckhausen die Ergebnisse seines Projekts „Mozart war Rapper, oder nicht!?“ Zu diesem Anlass wurden mehrere Lieder von den Teilnehmenden des Projekts aufgenommen und performt.

Über einen Zeitraum von fast drei Monaten haben sich bis zu 20 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, die meisten von ihnen Roma, im Kulturbunker getroffen. Viele wohnen noch nicht sehr lange in Deutschland. Musik als verbindendes Element soll den Kindern und Jugendlichen dabei helfen, sich besser in Deutschland zu integrieren.

Zusammen mit Betreuern haben die Kinder und Jugendlichen eigene Texte entworfen und aufgenommen. In diesen Texten erzählen die Kinder, wer sie sind, und was für Träume und Wünsche sie haben und wie sie sich ihre Zukunft in Deutschland vorstellen. Die Teilnehmer/innen haben sich mit Begeisterung der Aufgabe gewidmet und wir haben nur positive Rückmeldung bekommen. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Kinder diese Lieder vorgeführt. 


Gefördert durch die

„Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung“  
Unterstützt durch

den VIA-Bundesverband

und das AIDD-Projekt