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Donnerstag, 24. August 2017

Pädagogische Angebote des Zentrums für Erinnerungskultur (Duisburg):



Mit der "DenkStätte" ist im Gebäudekomplex des Stadtarchivs und des Kultur- und Stadthistorischen Museums ein moderner außerschulischer Lernort entstanden. Die Workshops, setzen sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Erinnerungskultur in Duisburg auseinander. Hierbei stehen Lebensgeschichten von Menschen aus Duisburg im Vordergrund. Die pädagogischen Angebote sollen zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen anregen und helfen, Vorurteile und Diskriminierungsmuster zu erkennen und zu hinterfragen.
Mit Hilfe neuer Medientechnik (Smartboard, Tablet-PCs) können Schülerinnen und Schüler auch die historischen Quellen selbst aktiv erforschen, in der Gruppe diskutieren und ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. Die Angebote richten sich an Schüler*innen ab der 9. Jahrgangsstufe und können zeitlich und inhaltlich individuell angepasst werden.

Das ZfE bietet zur Zeit drei Workshops an:
• Antiziganismus in Vergangenheit und Gegenwart
• Erinnerungskultur und Erinnerungslandschaft Duisburg
• Jüdisches Leben in Duisburg


Mehr unter: https://www2.duisburg.de/micro2/zek/navi1/102010100000512602.php

Sonntag, 18. Dezember 2016

Projektergebnisse werden präsentiert


Am 21.12.16 präsentiert der „Verein zur Förderung des kulturellen Austausches“ (VkA e.V.) im Kulturbunker Bruckhausen die Ergebnisse seines Projekts „Angekommen! Dies ist mein Stadtteil“.  Zu diesem Anlass wird den Akteuren ein Scheck des „Deutschen Kinderhilfswerks“ überreicht, mit dessen Hilfe das Projekt realisiert wurde.

Über einen Zeitraum von drei Monaten hatten sich 13 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft - darunter auch Roma-Jugendliche - im Kulturbunker getroffen. Die meisten von ihnen wohnen noch nicht sehr lange in Duisburg. Ausgerüstet mit vier Einwegcameras und drei Fotoapparaten erkundeten sie den Stadtteil und knipsten sie bei einem ersten Rundgang erst einmal drauf los. Es folgten weitere Rundgänge, bei denen für sie wichtige Orte besucht und aufgenommen wurden.

In den Herbstferien wurde ein Workshop durchgeführt, den ein Berliner Illustrator und Reportagenzeichner leitete. Hier entstanden zu den Fotos aus dem Stadtteil, den dazugehörenden Geschichten und den dazu geführten Diskussionen Zeichnungen und Comics. Ausgewählte Zeichnungen wurden animiert ins Internet gestellt. Weitere als Postkarten und Poster gedruckt.

Der VkA e.V. mit Sitz in Köln unterhält eine Zweigstelle im Ruhrgebiet, die sich im Kulturbunker Bruckhausen befindet. In der Vergangenheit wurden bereits eine Reihe von Projekten gemeinsam durchgeführt, häufig auch in Kooperation mit dem ebenfalls in Duisburg ansässigen Bundesverband VIA e.V. (Verband für Interkulturelle Arbeit), in dem beide Einrichtungen Mitglied sind. Auch dieses Projekt fand in Kooperation der drei Organisationen im Rahmen von AIDD statt.


Montag, 24. August 2015

Aufruf zum MITMACHEN



Ausschreibung
Workshop zur Erarbeitung eines Schul-Projekttages über Antiziganismus und die nationalsozialistische Verfolgung der Dortmunder Sinti und Roma

Was und Wozu?
Ziel des Workshops ist es, einen sechsstündigen beteiligungsorientierten Projekttag zu erarbeiten, der sowohl in Schulen als auch außerschulisch eingesetzt werden kann. In dem Projekkttag sollen Jugendliche ab der 10. Klasse zur Auseinandersetzung mit Antiziganismus und der Verfolgung Dortmunder Sinti und Roma während des Nationalsozialismus motiviert werden. Ausgehend von aktuellen Erscheinungsformen antiziganistischer Stereotype und Diskriminierungen soll in dem Projekttag nach der historischen Dimension von Antiziganismus gefragt werden und schließlich lokale Bezüge zur NS-Geschichte Dortmunds hergestellt werden.
Um uns dafür auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen, haben wir zur Einführung Vorträge über die historische Entwicklung von Antiziganismus, über die Verfolgung deutscher Sinti und Roma während des Nationalsozialismus sowie über aktuelle Lebenswirklichkeiten von Sinti und Roma in Deutschland geplant. Danach möchten wir mit Euch eine bereits erarbeitete Stundenplanung mit Materialien ausprobieren, die verwendeten Methoden und Inhalte kritisch diskutieren und Ideen für Verbesserungen und Alternativen sammeln.

Wer?
Du bist mindestens 18 Jahre alt und hast Lust, die Erarbeitung eines Workshops für die Bildungsarbeit gegen Antiziganismus kritisch zu begleiten und Dich mit Deinen Ideen einzubringen. Das sind die beiden wichtigsten Voraussetzungen.
Kenntnisse über Antiziganismus, über den NS-Völkermord an den Sinti und Roma, erste pädagogische Erfahrungen mit Jugendlichen sowie Erfahrungen in der antirassistischen und diversitätsbewussten Bildungsarbeit wären toll, sind aber keine unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme.
Der Workshop kommt zustande, wenn wir mindestens 8 Teilnehmende finden. Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 begrenzt. Dabei geht es zunächst um die Arbeit an einem endgültigen Konzept für einen Projekttag. Wenn sich also mehr Menschen melden, als Plätze vorhanden sind, heißt das nicht, dass jemand später nicht teamen kann.

Wann?
… vom 18. September (18:00 Uhr) bis 20. September 2015 (ca. 14:00 Uhr).

Wo?
… im Tagungshaus am Mühlenbach in Werl-Büderich (http://www.vita-communis.de/haus-am-muhlenbach/). Eine gemeinsame Anfahrt können wir organisieren, wenn feststeht, dass der Workshop zustande kommt. Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos.

Wenn Du mitmachen möchtest, ...
...dann melde Dich spätestens bis zum 4. September 2015 an bei andreas.roshol@jugendring-do.de unter der Angabe folgender Daten: Name, Adresse, Alter, was Du gerade machst, Vorkenntnisse und -erfahrungen/ Bezug zum Thema, Kontaktdaten, Ernährungspräferenzen, Lebensmittelallergien.
Fragen beantworten Dir Andreas Roshol (Tel.: 0231/4775612, Mobil: 0171/5283749) und Sebastian Seng (SebastianSeng@web.de, 0176/62197969).
Den genauen Ablauf des Programms und weitere organisatorische Infos lassen wir den Teilnehmenden ab dem 7. September 2015 zukommen.

Sebastian Seng
i.A. des Jugendrings Dortmund