Mittwoch, 29. März 2017

Roma-Tag in Bayern



Das ist doch eine Meldung wert: der Bayerische Landtag lädt auf Anregung der GRÜNEN-Abgeordneten Ulrike Gote hin erstmalig anlässlich des Internationalen Tags der Roma zu einem Empfang ins Maximilianeum. In der Einladung ist zu lesen: "Der Tag der Roma möchte Aufmerksamkeit schaffen für die Verfolgung und die fortwährende Diskriminierung der Sinti und Roma, aber auch ein positives Bild ihrer Kultur vermitteln und das neue Selbstbewusstsein als Bürgerrechtsbewegung feiern.  ...  

Barbara Lochbihler, Stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Europaparlaments, Erich Schneeberger, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbands der Deutschen Sinti und Roma e.V., und Herbert Püls, Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, haben Redebeiträge zugesagt. Zudem gibt es eine musikalische Rahmengestaltung."

Dienstag, 24. Januar 2017

AIDD präsentiert:



Unsere neue Herausgabe: "Für immer 'Zigeuner'? - Zur Kontinuität des Antiziganismus in Deutschland".

Wie lässt sich in angemessener Weise mit und von Roma und Sinti sprechen, wenn sich ein Schweigen angesichts nicht schwindender rassistischer Einstellungen und Handlungen ihnen gegenüber verbietet? Jede Äußerung über Sinti und Roma steht in der Gefahr, Stereotype fortzuschreiben und muss sich deshalb der Fallstricke bewusst sein, die für diese Thematik kennzeichnend sind.

Namhafte Autoren, aufwendig gestaltet, 159 Seiten, 14,80 Euro plus Versand
Bestellung hier: via@via-bund.de

Sonntag, 18. Dezember 2016

Projektergebnisse werden präsentiert


Am 21.12.16 präsentiert der „Verein zur Förderung des kulturellen Austausches“ (VkA e.V.) im Kulturbunker Bruckhausen die Ergebnisse seines Projekts „Angekommen! Dies ist mein Stadtteil“.  Zu diesem Anlass wird den Akteuren ein Scheck des „Deutschen Kinderhilfswerks“ überreicht, mit dessen Hilfe das Projekt realisiert wurde.

Über einen Zeitraum von drei Monaten hatten sich 13 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft - darunter auch Roma-Jugendliche - im Kulturbunker getroffen. Die meisten von ihnen wohnen noch nicht sehr lange in Duisburg. Ausgerüstet mit vier Einwegcameras und drei Fotoapparaten erkundeten sie den Stadtteil und knipsten sie bei einem ersten Rundgang erst einmal drauf los. Es folgten weitere Rundgänge, bei denen für sie wichtige Orte besucht und aufgenommen wurden.

In den Herbstferien wurde ein Workshop durchgeführt, den ein Berliner Illustrator und Reportagenzeichner leitete. Hier entstanden zu den Fotos aus dem Stadtteil, den dazugehörenden Geschichten und den dazu geführten Diskussionen Zeichnungen und Comics. Ausgewählte Zeichnungen wurden animiert ins Internet gestellt. Weitere als Postkarten und Poster gedruckt.

Der VkA e.V. mit Sitz in Köln unterhält eine Zweigstelle im Ruhrgebiet, die sich im Kulturbunker Bruckhausen befindet. In der Vergangenheit wurden bereits eine Reihe von Projekten gemeinsam durchgeführt, häufig auch in Kooperation mit dem ebenfalls in Duisburg ansässigen Bundesverband VIA e.V. (Verband für Interkulturelle Arbeit), in dem beide Einrichtungen Mitglied sind. Auch dieses Projekt fand in Kooperation der drei Organisationen im Rahmen von AIDD statt.